the place to be...

Was ich nicht wusste, ist, dass Einsamkeit so einsam macht. Einsamkeit führt zu Flucht. Gerne würde ich wegrennen, fliehen, mich selbst schützen. Doch ich kann nur in meine Gedankenwelt flüchten. Kein Schritt geht mehr. Kein Lächeln ist mehr warm. Die Situation fordert ihren Tribut. Wieder einmal scheine ich der klar ausgemachte Verlierer zu sein. Verliere ich mich ja schon in Einsamkeit. Es fühlt sich schlimm an jemanden sehr zu lieben und ihn nicht bei sich haben zu können. Es geht wohl einfach nicht. Jeden Tag warte ich auf das entscheidende Signal, jeden Tag füllen sich meine Augen mehr mit Tränen. Einst dachte ich Liebe könnte uns zueinander bringen. Doch Liebe bringt uns Schmerz, Traurigkeit und mir Einsamkeit. Mein ganzes Leben scheint zu zerbrechen, jegliche Hoffnung zu sterben. Wenn ich nicht wüsste, dass du gleich wie ich, Liebe empfindest, wäre ich längst gegangen. Es muss einen Ort geben an dem auch mein Leben schön sein kann und der ganze Schmerz versiegt. Irgendwann werde ich dort sein. An dem Ort wo meine Einsamkeit endet und mein kleines Paradies beginnt. Zu suchen braucht ihr mich dann nicht, ich bin jetzt alleine und kann den Weg dorthin alleine gehen. Mein Paradies, ich weiß, dass es auf mich wartet!

Wir beide tragen so viel füreinander im Herzen, können niemals ohne den anderen und können doch niemals dies alles gemeinsam leben. Es ist wie ein Faustschlag ins Gesicht. Jeder Gedanke haut mich noch mehr um. Was ist schon Glück? Ich wäre wirklich glücklich könnte ich einen Tag verleben ohne das Gefühl zu haben, dass mir der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Ich, der ewige Verlierer. Für dich habe ich versucht besser zu sein als ich es je zuvor war. Für dich habe ich mich geöffnet, habe dich einen Teil meines Lebens werden lassen. Es reicht immer noch nicht, dass ich dich einfach liebe...

Ich wünsche mich so sehr weg von hier, an den Ort, wo es diese Schmerzen nicht mehr gibt. Es muss doch alles wieder gut werden können. Verzweiflung macht sich breit, ich glaube die Einsamkeit beginnt mich aufzufressen. Nagt an mir, ich bin das Opfer, lässt nicht von mir ab. Ich bin einfach nicht stark genug. Schon einmal hast du mich im Regen stehen lassen, bist gegangen und hast dein Leben geformt und meines außer Form gebracht. Ich sehe nicht einmal mehr den Horizont, die Sterne sind längst aus meinem Blickwinkel verschwunden. Ich drohe zu ertrinken. In den eigenen Tränen meiner Einsamkeit. Paradies wo bist du? Ein Geist, der leidet, flüchtet sich in Phantasievorstellungen. Ein Geist, der leidet, hat keine Beziehung zu einem anderen Menschen, ganz gleich, wie intim man auch miteinander lebt. Leid führt zur Vereinsammung. Nichts ist mir fremder als die Welt. Ich kenne mich selbst schon lange nicht mehr. Schaue ich in den Spiegel sehe ich einen Menschen, dessen Flügel längst gebrochen sind. Völlige Isolation und Meidung. Die Traurigkeit steht mir schon in die Augen geschrieben. Ich flüchte in meine Welt. Musik, Schreiben, Gedanken. Tausend Gedankenketten, immer wieder dieselben Ansätze, niemals eine Lösung. Kein Licht in Sicht. Ich kann dich nicht zwingen dem Ruf deines Herzens zu folgen. Eigentlich schaue ich zu dir auf und habe nur den Wunsch ein kleines bisschen zurückgeliebt zu werden. Das Gefühl völliger Wertlosigkeit dominiert mein Sein. Immer wieder zurückgestoßen, nie hundert Prozent angenommen. Es ist ein Leben im Mittel. Mit dir könnte ich das Leben auf der Überholspur genießen, hätte keine Angst vor Morgen und schon gar nicht die Sorge daran zu zerbrechen.

Ich hoffe nur du besinnst dich deines Willens bevor es zu spät ist. Bevor ich zerbrochen bin und das Paradies gefunden habe. Ich verliere zusehens den Halt, habe das definierte Ziel vergessen und versuche irgendwie meinen Kopf über Wasser zu halten. Denn jeden Tag wird das Meer größer. Größer, höher und leider auch immer weniger ertragbar. Die Wellen reißen mich immer wieder mit und ich glaube irgendwann werde ich nicht mehr an den Rand zurückgespült, ich glaube irgendwann gibt mich das Meer nicht mehr her... Bitte bitte erhöre mich!

For my only love, my honey...

[myhello]

18.1.09 19:39

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