hospitarre...

Wieder einmal die niederschmetternde Nachricht, dass du im Krankenhaus bist. Ich sitze nur da, kann es nicht fassen und die Tränen nicht zurückhalten. Sie fließen unaufhaltsam, so wie auch diese Krankheit unaufhaltsam fortschreitet. Es tut unendlich weh, ich kann es nicht in Worte fassen. Es tut meiner Seele so weh zu wissen, dass es dir beschissen geht. Ich kann es kaum ertragen. Ich wäre so gerne da um dich zu halten.

Es ist so schwer jetzt still zu sitzen, an mich zu halten und mich selbst ruhig zu halten. Die Frage ist nur, wie man bei solchen Umständen noch ruhig bleiben soll? Man muss, dir zuliebe. Deine Bedeutung für mich ist riesengroß, deshalb die Verzweiflung, die Hilflosigkeit so tief. Dass ich glaube, wir beide haben im Moment gefühlsmäßig keine Chance auf eine gemeinsame Bindung, heißt nicht, dass es mich nicht berührt, mir nicht weh tut. Nichts, das mit dir zu tun hat, wird mich je kalt lassen. Es ist nur einfach, dass irgendwann die Kraft fehlt. Diese verdammte Krankheit.

Ich bin tief traurig, weil ich nicht weiß, wann du wieder die Kraft haben wirst um ein paar Minuten bei mir sein zu können. Ich warte und ich warte, weil mir diese Momente nach wie vor wahnsinnig viel bedeuten.

ich weiß nicht irgendwie denke ich gerade sehr daran, wie ich mir wünsche, dass ich endlich bei dir sitzen kann und du mit deiner Gitarre für mich spielst.. Es berührt mich wahnsinnig und ich möchte einfach mit diesem Gedanken alleine sein.. Ich bin unendlich traurig...

[myhello]

25.10.08 22:31

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