Warum nur...?

Ich komme heim, könnte nur weinen. Alles bricht über mich herein. Du. Warum? Die Vergangenheit, das Morgen. Es ist als ob es nie ein Gestern gab. So ohne Plan, gar orientierungslos. Ich selbst stelle so oft fest, dass es manchmal besser ist das schätzen zu lernen, was man hat, anstatt etwas Neues erleben zu wollen. Etwas zu bekommen, das einen nicht glücklich machen kann. Niemals, so sehr man es auch versucht, ja gar möchte vielleicht. Jeden Tag wünsche ich mir, ich hätte es geschafft dieses Glück zu genießen. Nicht jeden Tag diese Angst gehabt zu haben, dass es im nächsten Moment zuende sein könnte. Wieso habe ich das immer geglaubt? Ich verstehe mich selbst schon so lange nicht mehr. Was wollte ich mehr als das, was ich hatte? Warum nur habe ich es manchmal kaum mehr ausgehalten?

Du bist der beste Mensch, den ich je kennenlernen durfte. In nichts komme ich dir gleich. Zu großartig bist du in deiner Einzigartigkeit. Du warst der erfüllende Augenblick jedes Momentes. Hast mich erfüllt. Mit ganz viel von dir und vor allem mit deiner Liebe. Du hast unsere Liebe groß gemacht, zu etwas, das ich nicht einmal heute in Worte fassen kann. Vielleicht, weil es so groß, so traumhaft, so viel war, kann ich es bis heute nicht begreifen. Ich fand die größte Erfüllung meines Lebens. In dir. Was wollte ich nur mehr? Die unglaubliche Angst genau dies alles am Ende zu verlieren, hat meinen Untergang heraufbeschworen, hat mich das tun lassen, was ich niemals in meinem Leben tun wollte. Ich hasse mich dafür. Die bestimmende Angst dich zu verlieren, doch nicht das große Gefühl für dich zu sein. ich bin nur ein kleiner Charakter und werde dir niemals gleich kommen. Würde niemals dir entsprechen, der Zweifel war tagtäglich da. Die großen Charaktere spielen sich draußen in der Welt ab. Das bist du, aber niemals ich. Die Angst am Ende wieder der Verlierer zu sein, hat mich zerbrechen lassen. Ich wollte dieses Glück für mich alleine, wollte es in mir aufsaugen, jeden Moment meines Lebens. Dabei wollte ich niemals mehr als dein kleines Glück zu sein, dein Traum. Das Gefühl, das dich trägt, so wie du mich immer getragen hast. Ich wollte dich jeden Moment bei mir haben, dich in meiner Nähe wissen. Diese Nähe, die aus purer Magie bestand. Warst du einmal nicht bei mir, schrie mein Herz so sehr nach dir. Ich bin nur die Hälfte von dem was ich sein kann, wenn du nicht da bist. Ich bin noch lange nicht wie du, aber um so viel besser wenn du nur da wärst. Ich habe das wertvollste in meinem Leben verloren. Gefühle, so atemberaubend, so weit wie das Universum, so intensiv wie nichts.

Ich glaube meine Welt dreht sich nicht mehr.

Von ganzem Herzen und mit allem was ich habe, sage ich dir, dass ich dich liebe. Mehr als Worte fassen können. Mehr als ich dir je zeigen könnte. Für die Ewigkeit. You to me are everything.

Alles um mich herum ist still. Ich erstarre, lenke meinen Blick ins Leere. Es ist als ob ich mich nicht mehr auf den Beinen halten kann. Nahezu ohnmächtig fühle ich mich. Tränen rinnen meinen Körper entlang, ich zittere, weine hemmungslos. Es sind immer wieder die gleichen Szenen für die ich mich so sehr hasse.

Ich glaube meine Welt dreht sich nicht mehr.

[myhello]

13.6.09 00:42

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