shaken to the core...

Es ist als ob ich mich selbst immer mehr verliere. Ich treibe auf dem offenen Meer, umgeben von tausenden Wellen. Ich kann nicht einmal sagen, ob eine dieser Wellen die richtige für mich sein könnte. Welche Entscheidung? Welcher Weg? Es zermürbt mich, ich verliere mich immer mehr in Traurigkeit. Meine Tränen erhöhen das Meer minütlich. Manchmal, so wie jetzt im Moment, frage ich mich, wie man so sehr die Besinnung verlieren kann und sich auf extremste Weise in einer Sache im wahrsten Sinne des Wortes verlieren kann. Am Anfang war es eine Herzenssache. Irgendwann, so ist es leider, gibt es keinen Weg zurück mehr. Ich habe es realisiert und trotzdem kann ich nicht gehen, kann das, was mich so oft so sehr verletzt, nicht hinter mich bringen. Wahrscheinlich tue ich mir nicht unrecht, wenn ich zugebe, dass ich eingenommen bin. Von der Sache. Von dir. Es tut weh, sehr sogar, nicht nur manchmal. Sondern wirklich oft.

Ich frage mich, wieviel es wert ist von sich selbst aufzugeben um gemeinsam sein zu können? Wieviele Schritte sollte jeder auf den anderen zugehen? Zu Beginn dachte ich es sollte ausgleichend sein. Geben und Nehmen. Im Gleichklang. Mittlerweile glaube ich es gibt immer einen der stärker ist, der mehr geben kann als der andere. Doch was muss ich noch tun um dir gerecht werden zu können? Ich möchte kein Lob, einfach nur ein klein wenig Wärme aus deinem Herzen. Ist es denn so verdammt schwer? Was hindert dich denn? Wenn du es bei mir nicht kannst, dann gehe doch. Was suchst du dann noch hier? Verdammt nochmal was?

Schließe ich die Augen, fließen die Tränen unaufhaltsam. Öffne ich die Augen, toben die Gedanken. Hunderte Szenen spielen sich gleichzeitig ab. Ich kann es nicht mehr aushalten, möchte so gerne entfliehen und kann es nicht.

Gott, wenn du mich hörst: bitte schenke mir Flügel.

[myhello]

26.5.09 21:49

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