don't dream it's over...

Momentan fühle ich mich verloren, in so vielen Aspekten missverstanden. Als ob meine Sprache, meine Worte niemand verstehen kann. Verstummt, zum Schreien zu schwach. Ich wünschte ich könnte manchen die Welt durch meine Augen sehen lassen. Würdet ihr mich dann verstehen? Würdet ihr dann meine Traurigkeit, mein gefühltes Unverständnis, ja die Verzweiflung spüren? Ich glaube nicht. Bis zum heutigen Tage gab es nicht einen Menschen, der das verstanden hat, was in mir vorgeht, der das gleiche empfand. Die Suche danach habe ich aufgegeben. Oftmals habe ich danach gesucht, manchmal schon fast versucht es zu erzwingen. Viele Mühen, viele Enttäuschungen habe ich auf mich genommen um am Ende wieder alleine dazustehen. Es ist nicht schön, aber nennen wir es Schicksal. Schicksal, weil es beschönigend klingt.

Es trifft mich nicht mehr, dass auch DU nicht dieser Mensch bist. Es schockt mich nicht mehr, dass du mich nicht verstehen kannst, es vermutlich nie konntest. Vieles habe ich versucht, nichts war genug. Ich bin dir entgegengekommen, habe liebevoll meine Hand ausgestreckt. Doch was hast du gemacht? Ich glaube noch heute steht mir die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Die Enttäuschung darüber, dass du zwar neben mir hergehst, aber niemals meine Hand ergreifen würdest. Gerne würde ich verstehen können, was ich für dich bin. Was genau du in mir siehst. Ich sehe so viel in dir. Es steigen mir auch die Tränen in die Augen, wenn ich jetzt daran denke, aber ich habe es bitter akzeptiert, dass du anders bist als ich. Dass du keine Nähe brauchst, es dich einengt. Unsere Träume sind keine gemeinsamen Träume. Das Schlimmste daran ist, dass du mich so lange in der Gewissheit leben gelassen hast, dass sich unsere Träume entsprechen. Dabei wollte ich nie mehr als dass wir zusammen sein können. Niemals mehr... Stück für Stück fällt alles zusammen, wie ein Kartenhaus. Ich glaube selbst das Fundament ist zerstört. In tausend Teilen. Unvollendbar. Es tut so sehr weh deine Worte vom Anfang zu kennen und jetzt zu merken, dass du dich aus der Affäre ziehen willst. Ich kann diesem Wege so nicht mehr folgen. Dieser Weg entspricht nicht mir. Das bin nicht ich und das ist nicht das, was ich mir im Herzen wünsche. Manchmal ist es dann das Beste alleine zurückzubleiben und irgendwann einen neuen Weg einzuschlagen. Niemals wird das sofort gehen, dafür tut es mir im Herzen zu sehr weh. Wenn aber dein Traum nicht mehr meinem entspricht, oder noch schlimmer, dies noch nie tat, dann möchte ich dir nicht im Wege stehen. Dann können wir beide zusammen nicht glücklich werden. Dann hilft einem das größte Gefühl der Welt nicht weiter. Gefühle sterben, wenn die Grundwerte zu unterschiedlich sind.

Ich fühle mich verloren, so als ob ich im Meer treiben würde ohne den Weg zu kennen. Gerne wäre ich mit dir glücklich, doch ich habe vermutlich das erste Mal richtig verstanden, dass dies nicht möglich ist. Es fehlt selbst an den kleinsten Details, die mir so wichtig sind. Der Moment mit dieser einen Umarmung, ich glaube er ist schon lange vorbei. Wenn der richtige Moment vorbei ist, kann man es nicht mehr gut machen. Zu lange, zu schmerzhaft, zu traurig. Du weißt nicht einmal jetzt, wie es mir geht. Du kannst es dir nicht einmal jetzt denken, nachdem was du zu mir sagtest. Deine Worte haben alles zusammenstürzen lassen. Mein Herz und ich weinen.

Liebe kann nicht widerlegt werden, nur enttäuscht. Man bildet eine Einheit, ohne eine zu sein, und verschmilzt, ohne zu verschmelzen...

[myhello]

17.5.09 22:16

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