Für immer dein...

Warum trifft es immer dich? Warum ist deine Krankheit und deine Trauer nicht genug? Schlag auf Schlag, als ob du dich noch nicht genug bewährt hättest. Es lässt mich nur noch weinen, Worte gibt es dafür schon lange nicht mehr. Es tut mir so unendlich weh dich so zu erleben, zu wissen, wie schlecht es dir geht. Wie sehr du mit allem am Kämpfen bist. Dafür kämpfst, dass du nicht noch etwas schlechtes erfährst. Ich weiß, dass ich längst zerbrochen wäre. Dich kenne ich gut genug um zu wissen, dass es dich innerlich zerrissen hat, du niemals deine Trauer wirst überwinden können. Zu immens der Verlust.

Ich schaue in die Sterne, kann nur weinen, keine Worte mehr finden. Wieso nimmt dir das Schicksal Stück für Stück Puzzleteile von dem, was dir am wichtigsten ist. Wenn etwas für dich eine Bedeutung hat, dann genau diese Teile. Wieso? Ich frage mich, wie du das je ertragen sollst. All das. Du brauchst doch die Kraft um deine Krankheit zu besiegen. Ich finde keine Wort für meinen Hass gegenüber dem Schicksal. Das Leben kann so grausam sein. Von einem Moment auf den anderen kann einem alles genommen werden. Wieso nimmt man dir die Kraft um wieder gesund zu werden? Wieso straft man dich zusätzlich so sehr? Warum, verdammt nochmal warum?

Es erschüttert mich zutiefst, kann nur meinen Tränen freien Lauf lassen. Zittere. Ich hoffte so sehr, dass es bergauf geht, dass dein Leben wieder ein Leben ist. Doch es verliert immer mehr an Form. Es wird nie wieder sein wie es war, dafür fehlt eines der wichtigsten Puzzleteile, für immer. Ist dir einfach genommen worden. Irgendwann, ich war mir so sicher, würdest auch du wieder lächeln können. Doch wie, wenn immer mehr Schläge folgen, dir immer mehr droht genommen zu werden. Für immer. Das kann so doch nicht alles wahr sein. Ich kann nicht ausdrücken, wie sehr ich mir wünsche, dass alles nur ein Traum ist. Ich kann nur bitterlich weinen. Es ist als ob es mich mitzerreißt, Worte finde ich keine mehr...

Gott, bitte schenke ihm Flügel. Erhebe und trage ihn. Wenn nicht ihn, wen dann?

Er ist so bezaubernd und hat sein Lächeln verloren.

[myhello]

1 Kommentar 20.5.09 23:43, kommentieren

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don't dream it's over...

Momentan fühle ich mich verloren, in so vielen Aspekten missverstanden. Als ob meine Sprache, meine Worte niemand verstehen kann. Verstummt, zum Schreien zu schwach. Ich wünschte ich könnte manchen die Welt durch meine Augen sehen lassen. Würdet ihr mich dann verstehen? Würdet ihr dann meine Traurigkeit, mein gefühltes Unverständnis, ja die Verzweiflung spüren? Ich glaube nicht. Bis zum heutigen Tage gab es nicht einen Menschen, der das verstanden hat, was in mir vorgeht, der das gleiche empfand. Die Suche danach habe ich aufgegeben. Oftmals habe ich danach gesucht, manchmal schon fast versucht es zu erzwingen. Viele Mühen, viele Enttäuschungen habe ich auf mich genommen um am Ende wieder alleine dazustehen. Es ist nicht schön, aber nennen wir es Schicksal. Schicksal, weil es beschönigend klingt.

Es trifft mich nicht mehr, dass auch DU nicht dieser Mensch bist. Es schockt mich nicht mehr, dass du mich nicht verstehen kannst, es vermutlich nie konntest. Vieles habe ich versucht, nichts war genug. Ich bin dir entgegengekommen, habe liebevoll meine Hand ausgestreckt. Doch was hast du gemacht? Ich glaube noch heute steht mir die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Die Enttäuschung darüber, dass du zwar neben mir hergehst, aber niemals meine Hand ergreifen würdest. Gerne würde ich verstehen können, was ich für dich bin. Was genau du in mir siehst. Ich sehe so viel in dir. Es steigen mir auch die Tränen in die Augen, wenn ich jetzt daran denke, aber ich habe es bitter akzeptiert, dass du anders bist als ich. Dass du keine Nähe brauchst, es dich einengt. Unsere Träume sind keine gemeinsamen Träume. Das Schlimmste daran ist, dass du mich so lange in der Gewissheit leben gelassen hast, dass sich unsere Träume entsprechen. Dabei wollte ich nie mehr als dass wir zusammen sein können. Niemals mehr... Stück für Stück fällt alles zusammen, wie ein Kartenhaus. Ich glaube selbst das Fundament ist zerstört. In tausend Teilen. Unvollendbar. Es tut so sehr weh deine Worte vom Anfang zu kennen und jetzt zu merken, dass du dich aus der Affäre ziehen willst. Ich kann diesem Wege so nicht mehr folgen. Dieser Weg entspricht nicht mir. Das bin nicht ich und das ist nicht das, was ich mir im Herzen wünsche. Manchmal ist es dann das Beste alleine zurückzubleiben und irgendwann einen neuen Weg einzuschlagen. Niemals wird das sofort gehen, dafür tut es mir im Herzen zu sehr weh. Wenn aber dein Traum nicht mehr meinem entspricht, oder noch schlimmer, dies noch nie tat, dann möchte ich dir nicht im Wege stehen. Dann können wir beide zusammen nicht glücklich werden. Dann hilft einem das größte Gefühl der Welt nicht weiter. Gefühle sterben, wenn die Grundwerte zu unterschiedlich sind.

Ich fühle mich verloren, so als ob ich im Meer treiben würde ohne den Weg zu kennen. Gerne wäre ich mit dir glücklich, doch ich habe vermutlich das erste Mal richtig verstanden, dass dies nicht möglich ist. Es fehlt selbst an den kleinsten Details, die mir so wichtig sind. Der Moment mit dieser einen Umarmung, ich glaube er ist schon lange vorbei. Wenn der richtige Moment vorbei ist, kann man es nicht mehr gut machen. Zu lange, zu schmerzhaft, zu traurig. Du weißt nicht einmal jetzt, wie es mir geht. Du kannst es dir nicht einmal jetzt denken, nachdem was du zu mir sagtest. Deine Worte haben alles zusammenstürzen lassen. Mein Herz und ich weinen.

Liebe kann nicht widerlegt werden, nur enttäuscht. Man bildet eine Einheit, ohne eine zu sein, und verschmilzt, ohne zu verschmelzen...

[myhello]

1 Kommentar 17.5.09 22:16, kommentieren

what hurts the most...

Manchmal habe ich das Gefühl, dass es dir besonders gefällt, mir noch einen zusäzlichen Schlag zu versetzen, wenn ich schon am Boden liege. Wieso? Was ist so falsch an mir? Diese Worte führen uns ins Nichts. Gesagt und mich damit so sehr verletzt. So wie ich hier sitze, weinend und einfach am Ende, bin ich dir trotzdem immer noch zugewandt. Deine Worte, wie eine Ohrfeige, wie ein Fragezeichen über allem. Warum? Wenn es dich überfordert, dann gehe doch. Wenn dich Liebe einengt, meine Liebe, dann gehe. Du siehst die Tränen nicht, welche ich wegen deinen Worten weine. Du hast nicht den Hauch einer Ahnung, wie weh du mir damit tust, es zerreißt mich nahezu. Nicht eine Träne kann ich aufhalten. Eigentlich dachte ich wir hätten die gleichen Wünsche, Vorstellungen, gar Träume. Doch du kannst nur alles in Frage stellen - mich, die Ernsthaftigkeit, das Gefühl. Was denkst du wer ich bin? Siehst du überhaupt die Gefühle, die du immer wieder so tief verletzt. Deine Worte trafen mich tief. Für heute möchte ich nicht mehr reden, schon gar nicht mit dir. Niemanden mehr sehen, einfach alleine sein. Versuchen zu verstehen, wieso du so zu mir bist. Was ist so falsch an mir? Eigentlich wollte ich dir nur ein gutes Gefühl geben. Wenn du es nicht ertragen kannst, dass dich jemand liebt, dann gehe ich. Du musst es nur ein einziges Mal sagen. Es wäre nur schön, wenn du einmal die richtigen Worte finden würdest...

Manchmal wünsche ich mir du würdest mich so sehen, sehen, welchen Schmerz du über mich bringst. Sehen, dass es mich einfach nur weinen lässt. Tränen sind sichtbar gewordene Gefühle und vielleicht würdest du es dann auch endlich einmal verstehen, dass es mein Ernst ist. Für mich gibt es nichts in Frage zu stellen. Außer jetzt, ob du es so meinst wie du es einst sagtest.

Ursprünglich dachte ich, wir hätten beide den gleichen Willen, nämlich es gut zu machen, es nie wieder so weit kommen zu lassen. Erstaunlich wie schnell man Dinge vergisst und wieder dort ist, wo man nie wieder sein wollte.

[myhello]

1 Kommentar 10.5.09 22:22, kommentieren

distant closeness...

Womit habe ich fast tagtäglich diesen Arschtritt verdient? Ich kann jeden Tag aufs Neue versuchen alles gut zu machen, mich für dich aufzuopfern, da zu sein. Du zerstörst alles, oftmals nicht mal durch viele Worte, viel schlimmer noch. Deine Kälte, das Gefühl es sei dir nicht wichtig. Als ob du es dann nicht brauchst. Ich kann dich lassen, du musst es nur ein einziges Mal sagen. Ich weiß sehr wohl, dass ich die Last, den Verlust und auch den Schmerz deiner Krankheit nicht lindern kann, aber manchmal ist es erträglicher, wenn man sich jemandem öffnet. Wenn man die Gemeinsamkeit dazu nutzt sich selbst ein wenig aus dem Dunkel zu entfernen. Ich stehe auch oft am Abgrund, weiß nicht mehr weiter und versuche gleichzeitig dich im Gleichgewicht zu halten, dich vor dem Absturz zu bewahren. Sicherlich mache ich das nicht perfekt. Siehst du meine Bemühungen nicht? Siehst du nicht, dass es auch mich fertig macht? Auch mir bürdest du einiges auf - wie soll ich das alles einfach so akzeptieren? Manchmal frage ich mich wirklich, ob du mich überhaupt kennst. Ob du je einen Moment so über mich nachgedacht hast wie ich das über dich tue. Hast du jemals? Um ehrlich zu sein glaube ich das nicht.

Warum ich im Moment weine, weiß ich nicht. In manchen Situationen kann ich es einfach gar nicht mehr in Worte fassen. So gerne würde ich jetzt einfach gehen, es sein lassen. Ich frage mich wirklich, welche Bedeutung meine Worte, die ich finde, für dich tragen? Am liebsten würde ich aufstehen, nach draussen gehen, der Welt erklären, dass wir es ohne einander schaffen müssen, es den einen nicht mehr für den anderen gibt. Ist es das, was dich glücklicher machen würde?

Wird es am Ende wieder so wie es schon einmal war? So wie wir es beide nicht mehr aushielten? Wie damals als wir beide wegrannten. Wenn du möchtest, dass ich jeden Abend weine, dann machen wir genau so weiter. Dann sind wir auf dem richtigen Weg.

[myhello]

1 Kommentar 3.5.09 19:55, kommentieren

Herzenssache...

Ich versuche die Zeitung zu lesen, die Buchstaben zu entziffern, die Neuigkeiten zu begreifen. Doch meine Augen sind gläsrig, durch den dichten Schleier kaum etwas als Ganzes wahrnehmbar. Schließe ich sie, suchen sich die Tränen ihren weiten Weg. Ich darf nicht weinen und doch muss ich es. Aus purer Verzweiflung. Es gibt nichts was ich mehr vermisse als dich. Deine Worte, die Gold wert sind. Dein Lachen, welches die Sonne aufgehen lässt. Deine Anwesenheit, die bedeutsamer ist als alles was je war. Deine Nähe, welche dafür bestimmt ist in jedem Moment mein Herz zu berühren. Seit dem Moment als du in mein Leben kamst. Dieses Gefühl ist niemals durch irgendetwas zu ersetzen, niemals mit irgendetwas gleichzusetzen. Es steht über allem, es erhebt mich. Stetig erinnere ich mich an gemeinsame Momente - immer im Gleichklang, niemals Streitereien. Als du bei mir warst fühlte ich mich vollkommen. Jetzt bin ich verloren, irre oft durch die Dunkelheit, kann kaum den richtigen Weg finden. Ich bin vom Wege abgekommen, weil ich dachte, dass man mich nicht lieben kann. Dabei wollte ich nie mehr als dein Traum sein.

Ich stütze meinen Kopf, endlose Tränen rinnen meine Wangen entlang. Würde ich jetzt in den Spiegel schauen, könnte ich mich selbst nicht mehr erkennen. Würde mich so sehr selbst hassen. Ich frage mich, ob ich mich jemals wieder sicher fühlen kann? Schwer ohne starke Arme, die einen halten. Schwer ohne die schützende Hand, die über einen gehalten wird. Ich kann mein Leben kaum meistern ohne dich. Wenn ich so mit dir reden kann, ist es fast als ob ich dir wieder nahe sein darf. Ich fühle wie sehr die Gefühle für dich in mir toben. Erinnere mich an jede Sekunde unserer Nähe. Ich vermisse es mich dir hingeben zu dürfen, mein Herz es schreit nach dir. Nach dir, nach dieser Nähe, danach dir meine Liebe schenken zu dürfen. Sie ist ausreichend bis in alle Ewigkeit. Es fühlt sich so an als ob du mir ganz nahe bist, als ob gleich die Türe aufgeht, du eintrittst. Mich in den Arm nimmst, sich mein größter Wunsch erfüllt. Ein Wunsch geboren aus tiefster Liebe. Lieber Gott, bitte gebe mir meine Flügel zurück.

Ich kann mich kaum mehr regen, starre in die Dunkelheit, versinke immer tiefer im Meer. Ich kann nicht beschreiben, welche Momente die schlimmsten sind. Sie sind alle schlimm seit ich dich nicht mehr habe. Warum bin ich noch hier, wenn ich dich nicht mehr lieben darf? Mit dir bin ich über mich hinausgewachsen, habe die Welt mit anderen Augen gesehen. Das Allerschönste was ich bei dir in jedem Moment erlebt habe, ist, dass ich ein Teil von dir sein durfte. Ich war es nie woanders und werde es auch nie woanders sein. Mein Herz kennt den Platz an den es gehören möchte. In meinem Leben gab es nicht einen Moment in dem ich an dir zweifelte. Ich würde mein Leben dafür geben, wenn ich die Chance bekommen würde vor dir zu stehen, dich anschauen zu dürfen und dir zu sagen, dass ich dich von Herzen liebe. Ich wünschte ich hätte es nicht versaut. Bitte lieber Gott gebe mir meine Flügel zurück, sonst versinke ich im Meer meiner eigenen Tränen.

Ihr wisst für wen... ich kann um ihn nur endlose Tränen weinen und auch dabei wisst ihr wieso.

[myhello]

28.4.09 21:55, kommentieren

Sinnessuche...

Es ist als ob es meine kleine Welt in tausend Stücke zerreißt. Ich kann es spüren, diesen Schmerz. Diesen unaushaltbaren Schmerz. Diese Tatsache zerreißt selbst mich, kaum tragbar, im Moment nicht auszuhalten. Ich bin nahezu komplett den Worten beraubt. Still schweigen, vom Schmerz überrannt werden. Ich war bereit vieles auf mich zu nehmen, auch vieles zu ertragen und vieles besser zu machen. Es gibt jedoch Tatsachen, welche einen das vergessen lassen, es einem nicht mehr ermöglichen daran zu denken. Ich wollte, aber ich weiß nicht mehr ob ich noch kann. Ob nicht diese Tatsache zu viel ist. Zu schwer. Ich müsste nur noch mehr weinen, wenn ich sie mit Worten betiteln würde. Ich kann nicht einmal beschreiben wie ich mich fühle. Du hast mir meinen Traum genommen und egal wie sehr wir daran arbeiten es wird ihn mit dieser Tatsache nie wieder so geben. Es ist einfach nur schwer. Ich weiß, was du dir wünschst und ich weiß, was ich mir selbst wünsche. Aber ich weiß nicht, ob es geht. Ob ich diese Enttäuschung, diesen Schmerz und auch diese Wut verkraften kann. Wie ein Schlag. Ich dachte es kann viel passieren, aber doch bitte nicht das. Wieso müssen wir uns immer mit solch schwerwiegenden Probleme quälen? Wieso zerstörst du meinen Traum? Es war doch ein Traum für uns beide. Meine kleine Welt ist zerrissen, komplett aus den Fugen geraten. Es gibt Tage da verliert man, ich glaube ich habe richtig verloren.

Im Moment bin ich bedient. Wortlos, weinend, sitze ich da. Warum musste dies geschehen? Was soll denn jetzt schon wieder der Sinn hierbei sein? Ich versuche alles zu verstehen, aber das kann ich nicht verstehen. Ich weiß nicht ob ich die Tatsache, die Situation annehmen kann, fähig bin an ihr zu wachsen. Ob sie je Mein werden kann. Diejenigen mit denen ich gesprochen habe, trauen es mir zu. Aber ich selbst traue nichts mehr. Jede Schönheit der Träume kann zerstört werden.

Ich weiß nicht, ob du dir vorstellen kannst wie traurig ich bin. Ich stehe zu meinen Gefühlen, die ich dir ausgedrückt habe. Ich weiß aber nicht ob ich noch kann, ob das Ganze nicht eine Nummer zu groß für mich ist...

Gott, wenn du mich hören kannst. Bitte schenke mir Flügel.

[myhello]

1 Kommentar 26.4.09 23:27, kommentieren

Let me start by saying...

Manchmal gibt es so Tage an denen es einfach schwer ist positiv zu denken, das Köpfchen oben zu halten. Fernab meiner Gedanken erklingen wunderschöne, so zarte Zeilen. Die Zeilen meines Lieblingsliedes, so bedeutsam, so weich. Nachdenklich, ja fast grübelnd sitze ich da. Stütze meinen schweren, von so viel Gedanken geprägten Kopf auf meinen Fäusten ab. Gerne würde ich jetzt nach den Sternen greifen. So gerne meine gebrochenen Flügel nehmen und wieder den Wind unter ihnen spüren. Einmal im Leben unbeschwert von allem sein. Es erscheint mir gar unmöglich. Ich lausche den Zeilen, merke wie sehr meine Augen brennen, die Traurigkeit aus ihnen brechen möchte. Ein erneutes Mal. Ich schaue zu den Sternen empor, sehe sie verschwommen, formlos. Sie sind so schön, doch leider auch so weit weg von mir. Ich bin so weit weg von ihnen. Ich versinke im Meer, kann mich kaum mehr an der Oberfläche halten. Ich glaube der einzige Rettungsanker wäre die Erfüllung meines Wunsches. Doch für Wünsche gibt es keine Garantie.

Ich höre wieder und wieder dieselben Zeilen, kenne jedes Wort, tausende Male schon gehört. Kaum fähig irgendwelche Nähe zuzulassen, nur noch für mich alleine möchte ich sein. Es ist nicht die Sehnsucht, viel schlimmer als das. Es ist, dass es wohl wirklich kaum mehr ohne deine Anwesenheit geht. Eigentlich wunderschön, doch in unserem Fall schmerzlich, traurig und ungewiss. Ungewissheit deren Ende keinen Zeitpunkt kennt. Manchmal wünschte ich du könntest meine Tränen sehen. Nicht damit du dich schlecht fühlst, nur dass du weißt, wie sehr ich leide, wie es mir geht.

Hunderte Male habe ich mir diese Zeilen schon angehört, meine Augen dabei geschlossen. In meiner Vorstellung hast du die Türe geöffnet, bist endlich eingetreten. Hast mir diesen ersehnten Moment geschenkt, der es mich kaum mehr aushalten lässt. Du weißt es ist mein größter Wunsch. Es ist so schwer den ganzen Kummer nicht Überhand gewinnen zu lassen, nicht mein Leben davon dominieren zu lassen. Aber es ist immer so leicht gesagt und so schwer, wenn man empfindet.

Morgen wird das alles schon wieder besser aussehen. Vielleicht schaffe ich es morgen zu lächeln.

Let me start by saying I love you...

[myhello]

1 Kommentar 21.4.09 21:58, kommentieren