sick at heart...

Monatelang habe ich es nicht mehr fertig gebracht auch nur ein einziges Wort niederzuschreiben, in Zukunft möchte ich mich bessern, es wieder schaffen meine Gefühle niederzuschreiben.

Da ich nicht einen einzigen klaren Gedanken fassen kann, beginne ich einfach irgendwo, inmitten meiner Gedanken, von denen es tausende gibt. Hätte man mich in glücklichen Tagen gefragt, ob ich je denke, dass mein Glück zerbrechen kann, hätte ich gelacht. Ich war mir unserer Liebe, unserer gegenseitigen Aufrichtigkeit so sicher. Niemals habe ich auch nur einen kleinen Zweifel daran zugelassen. Habe bis zu letzt bis zum Umfallen gekämpft. Auch dafür, dass du gesund wirst, wir eine gemeinsame Zukunft zusammen leben können. Du wolltest mich zu deiner Frau nehmen, ich wollte nichts mehr im Leben als deine Frau zu sein. Es war unbeschreiblich wundervoll zu sehen, wie stolz du auf mich warst. Zu sehen, dass es nur uns gibt. Nichts und niemand sollte uns trennen. Mein Herz kennt auch heute nur dich.

Heute sitze ich Stunde um Stunde alleine da und kann das alles immer noch nicht begreifen. Du bist weg und ich kann nichts mehr daran ändern. Ich weiß, dass zu viele Fehler gemacht wurden. Verdammt ja, ich weiß das. Jeden Abend, wenn ich alleine zuhause bin fließen die Tränen. Unaufhaltsam suchen sie sich ihren Weg. Ich bin machtlos, will nichts mehr als bei dir zu sein. Dich zu sehen, zu riechen, einfach nahe bei mir zu haben.

Es ist unerträglich ohne dich zu sein. Ich weiß nicht mehr mit wem ich meine Gedanken teilen kann. Weiß nicht mehr mit wem ich lachen oder weinen soll. Das Schlimmste ist, dass mich niemand anderes je so genommen hat wie ich bin. Es gab Zeiten in denen du mir sagtest ich sei perfekt so wie ich bin. Es war so wohltuend dies zu hören, es lies mich zuhause ankommen. Ich musste mich niemals mehr verstellen.

 

Du FEHLST, DU FEHLST, DU FEHLST MIR.

DU FEHLST MIR SO VERDAMMT SEHR. IN JEDER SEKUNDE. IN JEDEM ATEMZUG.
DU FEHLST MIR IN MEINEM LEBEN.

Still loving you so much my honey.

[myhello]

3 Kommentare 3.11.12 20:07, kommentieren

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my lovestory...

Ich wünschte ich könnte jedem Menschen sagen, dass es sich nicht lohnt, den Versuch zu starten sich selbst zu belügen. Sich vorzumachen der Vergangenheit entfliehen zu können, wenn es niemals so sein wird. Wahre Liebe hat Bestand, sie folgt der Schnelllebigkeit unserer Zeit nicht.

Vor etwa drei Jahren habe ich meine wahre Liebe gefunden. Einen Menschen, dem nichts gleich kommt, der über allem steht. Es niemals denkend, aber immer erhoffend, dass er der Mann für mein Leben ist. So wundervoll, atemberaubend und zauberhaft. Mit jedem Tag mehr. Ein Moment, der mein komplettes Leben grundlegend änderte - mein Denken, mein Sein und vor allem mein Fühlen. Gefühle, tiefer als jeder Ozean, weiter als der Horizont. Ich fand die Bereitschaft einander zu lieben und der Distanz zu trotzen. Eine Distanz, welche eine junge Liebe hart auf die Probe stellt.

Ziemlich schnell folgten deine schwere Krankheit, viel Trauer, Einsamkeit und Wut. Begleitet von Unverständnis, Hass, Verzweiflung. Nächtelang flossen die Tränen, kaum aushaltend den Schmerz und die Hilflosigkeit. Die Tatsache zusehen zu müssen, zerriss mich jeden Tag mehr. Ich gab dir alle Kraft, die ich dir geben konnte. Eine Vergangenheit geprägt von vielen Tagen, an denen wir einfach nicht mehr wollten, kaum mehr füreinander einstehen konnten. Zu viel war die Krankheit, die Trauer und die Distanz. Es schien als ob wir uns entglitten. Doch heute weiß ich, dass wahre Liebe einander niemals auseinanderbringt. In schweren Zeiten äußert sie sich anders als in guten, zeigt ein anderes Gesicht. Kein schlechteres, nur ein anderes.

Die Situation und unser beider Verhalten brachte uns nicht nur einmal an den Punkt alles aufzugeben, den anderen alleine leben zu lassen. Wir haben unsere Leben gelebt, jeder für sich, doch niemals haben wir im Herzen auch nur eine Sekunde so gefühlt. Es gibt nur uns füreinander. Jeden Tag merkten wir mehr, was die große Liebe des Lebens ausmacht. Genau dies - in einem anderen Menschen den besseren Teil von sich selbst gefunden zu haben.

Auch mich brachten all die Schwierigkeiten und die räumliche Distanz an den Rande des Zusammenbruches. Ich fühlte mich nicht genug geliebt, allein gelassen, nicht wichtig genug. Unter bittersten Tränen habe ich unser Ende gesetzt, habe dir gesagt, dass sich unsere Wege für immer trennen und niemals mehr zusammenführen werden. Ich dachte mein Glück würde woanders auf der Straße liegen - geschenkt und ohne dass ich so viel Einsatz bringen muss.

Alle Gedanken verdrängend, den Schmerz unterdrückend dachte ich mich auf das Abenteuer meines Lebens einzulassen - heute weiß ich, dass die große Liebe des Lebens das schönste Abenteuer im Leben ist. Ich dachte neu lieben zu können, die Vergangenheit vergessen zu können - doch man vergisst niemals, was man im Herzen unendlich liebt. Jede Sekunde zerreißt einen fast, lässt einen kaum atmen. Doch, wie das im Leben manchmal ist, spielt man die Starke, lächelt und gibt vor die Starke zu sein. Wie es in deiner Seele aussieht, hat niemanden zu interessieren; versuchst du doch gerade genau das auszublenden. Ich kann euch sagen, dass es funktioniert. Es funktioniert sogar verdammt gut. Vielleicht zwei, drei oder sogar vier Wochen, aber euer Glück sieht anders aus. Genauso wie meines.

Ich spüre die unfassbar große Liebe meines Mannes jeden Tag - auch damals habe ich sie gespürt. Er hat auf mich gewartet, die schrecklichsten Wochen seines Lebens lang. Aber er hat es getan und würde gerne der ganzen Welt sagen, dass ich seine Frau bin - vor Stolz und aus purer Liebe. Es hat ihm das Herz zerrissen, was ich tat, doch musste auch er feststellen, dass er Fehler machte und es uns nur mit dem anderen gibt. Es gibt kein Mich ohne Dich.

Wir planen jeden Tag unser gemeinsames Leben und sind glücklicher als wir es je in Worte fassen könnten. Schmerz vergeht, wenn die Liebe unendlich groß ist. Wenn man aneinander festhält und jeden Tag für den anderen einsteht. Wir haben seine Krankheit noch nicht ganz überwunden, aber zusammen stehen wir kurz vor dem Ziel. Ich mit dem Bewusstsein, dass er ohne mich nicht weiterkämpfen würde und er, er mit der täglichen Kraft, die ich ihm gebe.

Was ich euch sagen möchte ist nicht, dass die Liebe immer wunderbar ist und zum Greifen nahe liegt. Liebe ist jeden Tag ein hartes Stück Arbeit, eine Lebensaufgabe, die man nur zusammen meistern kann. Habt ihr euer Gegenstück gefunden, lasst es nie wieder los. Ihr werdet euch nie wieder in eurem Leben so fühlen können. Wenn ihr das Gefühl habt Erfüllung zu erleben, dann nehmt es an. Man kann Erfüllung nicht definieren, nur erleben und spüren. Wenn ihr bereit seid für die Liebe, dann seid auch bereit Dinge zu tun, die ihr noch zuvor getan habt.

Wir sind das beste Beispiel dafür, dass wahre Liebe existiert und durch nichts zu trennen, zu zerstören ist.

Für meinen Mann, die Liebe meines Lebens.

[myhello] 

29.12.09 19:08, kommentieren

my little prayer...

Tausend Gedanken. Ich weiß nicht, welcher Gedanke zuerst gedacht werden möchte. Alles überströmt mich, einen roten Faden gibt es schon lange nicht mehr. Tagtäglich fließen tausende Tränen. Wenn man im Meer der eigenen Tränen ertrinken könnte, wäre ich längst untergegangen.Ich kann sie nicht aufhalten, sie fließen und suchen sich ihren eigenen Weg. Ob dir manchmal bewusst ist, wie sehr mich gewisse Dinge verletzen, weiß ich nicht. Ich habe dir versprochen, dass wir es gemeinsam schaffen. In bin mir bewusst was dieses Versprechen bedeutet, was ich dafür auf mich nehmen muss. Es zerreißt mich fast, wenn ich weiß, dass jemand anders meine Rolle spielt. Jemand anderes den Part übernimmt, den ich dir schenken wollte. Mit so viel Gefühl und Wahrheit. Jetzt ist alles anders, zerstört der schöne Gedanke daran. Manchmal weiß ich nicht, wie ich es schaffen soll alle diese negativen Gedanken abzulegen und damit klarzukommen. Der Grundsatz ist ein wunderschöner, nur der Umstand treibt mir täglich die Tränen in die Augen. Tränen, welche niemals ein Mensch sehen wird. Niemand wird je diese Tränen kennen. Sie fließen ruhig, traurig, alleine. Ich weine, weil es mich unglaublich verletzt, mir fast die Luft zum Atmen nimmt. Ich weiß du wünschst dir, dass ich da bin. Das werde ich auch. Das ganze ändert nur leider nichts an dem Umstand. Dieser Umstand wird meine Gefühle nicht ändern, hat nur mich ein Stück weit aus der Bahn gebracht. Ist das Alles das, was Gott für mich vorgesehen hat? Will Gott, dass das alles Mein ist? Mein bleibt und Mein wird? Ich bete jeden Tag dafür die richtige Antwort zu finden. Die Antwort, die mein Leben bestimmen wird. Wieso werde ich vor diese Probe gestellt? Wieso werde ich darauf geprobt, wie stark ich sein kann. Es ist nur so verdammt schwer für mich daran zu wachsen. Ich weiß jeder denkt ich könne dies. So stark bin ich nur leider nicht. Ich gebe mein Bestes, auch dann, wenn es mich nahezu zerreißt.

Ich habe dir mein Versprechen gegeben und ich tue alles dafür, dass ich es nicht brechen muss. Lieber zerbreche ich. Ich hoffe es beweist dir, was ich empfinde. Ich hoffe du kannst mir Glauben schenken.

Für unser Zusammen. Weil wir gemeinsam doch stärker sind. Ich bete, dass Alles gut wird.

[myhello]

1 Kommentar 14.6.09 22:49, kommentieren

Warum nur...?

Ich komme heim, könnte nur weinen. Alles bricht über mich herein. Du. Warum? Die Vergangenheit, das Morgen. Es ist als ob es nie ein Gestern gab. So ohne Plan, gar orientierungslos. Ich selbst stelle so oft fest, dass es manchmal besser ist das schätzen zu lernen, was man hat, anstatt etwas Neues erleben zu wollen. Etwas zu bekommen, das einen nicht glücklich machen kann. Niemals, so sehr man es auch versucht, ja gar möchte vielleicht. Jeden Tag wünsche ich mir, ich hätte es geschafft dieses Glück zu genießen. Nicht jeden Tag diese Angst gehabt zu haben, dass es im nächsten Moment zuende sein könnte. Wieso habe ich das immer geglaubt? Ich verstehe mich selbst schon so lange nicht mehr. Was wollte ich mehr als das, was ich hatte? Warum nur habe ich es manchmal kaum mehr ausgehalten?

Du bist der beste Mensch, den ich je kennenlernen durfte. In nichts komme ich dir gleich. Zu großartig bist du in deiner Einzigartigkeit. Du warst der erfüllende Augenblick jedes Momentes. Hast mich erfüllt. Mit ganz viel von dir und vor allem mit deiner Liebe. Du hast unsere Liebe groß gemacht, zu etwas, das ich nicht einmal heute in Worte fassen kann. Vielleicht, weil es so groß, so traumhaft, so viel war, kann ich es bis heute nicht begreifen. Ich fand die größte Erfüllung meines Lebens. In dir. Was wollte ich nur mehr? Die unglaubliche Angst genau dies alles am Ende zu verlieren, hat meinen Untergang heraufbeschworen, hat mich das tun lassen, was ich niemals in meinem Leben tun wollte. Ich hasse mich dafür. Die bestimmende Angst dich zu verlieren, doch nicht das große Gefühl für dich zu sein. ich bin nur ein kleiner Charakter und werde dir niemals gleich kommen. Würde niemals dir entsprechen, der Zweifel war tagtäglich da. Die großen Charaktere spielen sich draußen in der Welt ab. Das bist du, aber niemals ich. Die Angst am Ende wieder der Verlierer zu sein, hat mich zerbrechen lassen. Ich wollte dieses Glück für mich alleine, wollte es in mir aufsaugen, jeden Moment meines Lebens. Dabei wollte ich niemals mehr als dein kleines Glück zu sein, dein Traum. Das Gefühl, das dich trägt, so wie du mich immer getragen hast. Ich wollte dich jeden Moment bei mir haben, dich in meiner Nähe wissen. Diese Nähe, die aus purer Magie bestand. Warst du einmal nicht bei mir, schrie mein Herz so sehr nach dir. Ich bin nur die Hälfte von dem was ich sein kann, wenn du nicht da bist. Ich bin noch lange nicht wie du, aber um so viel besser wenn du nur da wärst. Ich habe das wertvollste in meinem Leben verloren. Gefühle, so atemberaubend, so weit wie das Universum, so intensiv wie nichts.

Ich glaube meine Welt dreht sich nicht mehr.

Von ganzem Herzen und mit allem was ich habe, sage ich dir, dass ich dich liebe. Mehr als Worte fassen können. Mehr als ich dir je zeigen könnte. Für die Ewigkeit. You to me are everything.

Alles um mich herum ist still. Ich erstarre, lenke meinen Blick ins Leere. Es ist als ob ich mich nicht mehr auf den Beinen halten kann. Nahezu ohnmächtig fühle ich mich. Tränen rinnen meinen Körper entlang, ich zittere, weine hemmungslos. Es sind immer wieder die gleichen Szenen für die ich mich so sehr hasse.

Ich glaube meine Welt dreht sich nicht mehr.

[myhello]

1 Kommentar 13.6.09 00:42, kommentieren

mehr als ein Leben lang...

Manchmal wünschte ich die Welt würde noch einmal anhalten können, ich aussteigen. Aussteigen um noch einmal bei dir sein zu können. Dir in die Augen schauen, dir sagen, was die einzige Wahrheit meines Lebens ist. Ich könnte eine Offenbarung über meine eigenen Gefühle schreiben. Es stellt sich die Frage, ob sie dich je erreichen würde. Es wäre so schön, weil du Alles bist und vor allem Alles für mich warst. In jedem unserer Momente, über so lange Zeit. Bis heute. Vermutlich sind manche Dinge zu schön, dass sie wahr werden. Oft wird es zumindest gesagt. Du bist Erfüllung, mein zweiter Teil, mein Alles. In dir konnte ich finden, was ich mit ganzem Herzen suchte. Mit dir kam das Licht in mein Leben. Du hast jede dunkle Stunde erhellt, meine Hand genommen, mich weggeführt von dem Bösen. Mich uneingeschränkt geliebt, mir gezeigt, dass es leicht ist, mich zu lieben. Jede Sekunde haben wir uns mehr aufeinander eingelassen, sind immer mehr ineinander verflossen. Wir haben alles geteilt. Für dich wollte ich leben. Stundenlang saßen wir manchmal da und haben über die Bedeutung unserer Liebe gesprochen, darüber, wie unglaublich faszinierend sie ist. Wie faszinierend wir füreinander sind. Dir kommt in meinem Herzen nichts gleich.

Für immer werde ich dich lieben, im Herzen so tief. Und doch weiss ich, dass es niemals uns beide geben wird. Wir wissen es beide und hätten es doch gerne anders gehabt. Wo sind die Momente hin, die uns verbunden haben? Die uns zeigten, wie sehr wir füreinander geschaffen sind? Du warst die glücklichste Zeit meines Lebens. Ich konnte unbeschwert lachen und der Mensch sein, als der ich geboren wurde. Du, nur du, hast es geschafft mich so zu nehmen und erstaunlicherweise mich zu lieben. Du als der einzige Mensch, dem ich das je glauben konnte. Ohne jeden Zweifel habe ich dir jedes Wort geglaubt. Aus deinen Augen spricht die Ehrlichkeit. So oft war es die Ehrlichkeit unserer Liebe. Doch sie ist untergegangen, wurde überschwemmt, auf Grund gespült. Jeder Moment in dem du mir nahe warst, hat mein Herz fast zum Stillstand gebracht - tiefste Achtung, allergrößte Gefühle, unbeschreibliche Nähe. Ich schaue zu dir auf. Für das, was du bist und für das, was du in mein Leben gebracht hast. Du bist das Licht. Mit deiner unbändigen Schönheit, deiner unter die Haut gehenden Gefühlsmäßigkeit, deiner Zärtlichkeit. Du hast als einziger Mensch meine Seele berührt. Höre ich Zeilen von dir, deine Stimme beim Singen, ist es als ob du meine Seele bist. Du bist so in mir. Jeden Moment mit dir habe ich aufgesogen, in mir aufgenommen, in jeder Faser meines Körpers. Ich kann noch heute spüren, dass du da bist.

Unsere Liebe ließ mich wachsen, du hast aus mir einen besseren Menschen gemacht. Dein Vertrauen hat mich geöffnet. Ich konnte dir meine Gefühle offenbaren, mit dir über Liebe sprechen. Dir von Herzen sagen, wie sehr ich dich liebe. Heute bin ich verloren. Ich glaube, dass mich nichts wieder so sein lässt wie du das getan hast. Schon, wenn ich deinen Namen laß, ihn leise vor mich hin sagte, musste ich zittern. Das Gefühl für dich ließ mich zittern, weil es so echt, von unglaublicher Intensität war. Ich wusste davor nicht, dass ich fähig sein würde jemanden so sehr zu lieben. So wie dich. Du bist meine Faszination, ich schaue zu dir auf, bewundere dich. Man findet solch einen Menschen nur einmal im Leben. Den Menschen, der genau so ist wie man selbst. Der einen versteht ohne dass man ein Wort sagt. Worte, die niemals mehr Gefühl tragen könnten. Und gerade ich hatte so sehr auf diesen Menschen gewartet.

Seit dem ersten Tag, als er in meinem Leben auftauchte, liebe ich ihn. Niemals weniger, nur immer mehr. Er ließ meine Gefühle grenzenlos werden, mich wachsen. Er hat mich schweben lassen, mich auf einer Wolke endlosen Glücks abgesetzt. Täglich aufs Neue erhoben, mir gezeigt wie schön der Himmel auf Erden sein kann. Das berührendste daran ist, dass es uns beiden so ging. Wir sind zusammen geschwebt, Hand in Hand, Herz an Herz.

Für mich gab es nur dich und mich, diese Berührung der Seelen. Ich danke dir für das, was du mich erleben ließest. Es reicht für mehr als ein Leben lang. Mein Herz wird niemals erkalten, solange du darin wohnst.

There is no me without you.

[myhello]

1 Kommentar 1.6.09 20:58, kommentieren

Herzenswärme...

Wenn ich jetzt so dasitze, werde ich traurig, fange an mein Leben zu überdenken. Ich sehe viel Schönes, aber auch vieles, das nicht so ist wie tief im Herzen erwünscht. Nicht so, wie viele andere es leben können. Nicht dass ich neidisch bin, es ist nur schwer zu sehen, dass es bei einem selbst lange braucht bis alles in Form kommt. Ernsthaft frage ich mich, wieso du nicht meine Form sein möchtest? Wieso du mich so behandelst als ob wir nie Pläne hatten. Im Moment fehlt mir die Kraft, der Wille über uns nachzudenken. Wahrscheinlich auch, weil ich dann feststellen müsste, dass es sinnlos ist. Wie soll es denn jemals funktionieren? Ich kann die Beschwerlichkeit kaum mehr ablegen. Ich versuche zusammen zu halten, was vielleicht längst nicht mehr zusammenpasst. Natürlich stellt sich die Frage nach dem Warum. Ja dieses große, traurige Warum. Vielleicht, weil ich doch nur einen Herzenswunsch habe. Ich wünsche mir doch nur ein Herz. Ein Herz, das meinem die Wärme zurückgeben kann, die meines schenkt. Wieso forderst du so viel Wärme und gibst mir oft nur Kälte zurück?

Der Herzenswunsch diese so bedeutende Liebe zu finden ist groß. Gar allgegenwärtig. Beherrschend. Ich ersehne sie sehr, fühle mich ohne sie nur als halber Mensch. Es ist gar unmöglich mit nur einem Flügel fliegen zu wollen. Es lässt einen immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückfallen. Es gibt immer wieder Momente, die einen erheben, aber kein Leben im Höhenflug. Ich wünsche mir doch nur ein Herz, das im Gleichklang mit meinem schlägt. Mit meinem, für mich. Vielleicht ein naiver Traum, doch ich gebe niemals auf. Bis zu meinem letzten Tag werde ich Hoffnung haben.

Betrachte ich andere, weiß ich, dass es möglich ist die Erfüllung dieses Herzenswunsches zu erleben. Bei mir scheint es nur zu dauern. Wieso, das weiß ich leider nicht. Was ich gelernt habe, ist, auch die kleinen Glücksmomente zu sehen. Denn es kann nicht in jedem Moment das Große liegen. Manches für den Moment Große stellt sich oft als nicht beständig heraus. Mein großer Moment wird kommen und ich werde es spüren, ich bin mir sicher. Mein Glaube daran lässt mich hoffen. Meine Ungeduld ist schwer zu verbergen, endet oft in Traurigkeit, Verzweiflung, Unverständnis. Es ist ja nicht verwerflich, dass jeder Mensch, das für sich Beste ersehnt. Ich weine auch jetzt, weil es mich traurig macht, dass ich alleine bin. Es fehlt die Schulter zum Anlehnen. Die starken Arme, die mich umschließen. Die zarten Lippen, die mir Küsse auf die Wange hauchen. So sehr. Die Sehnsucht in mir ist unersättlich, manchmal fast unerträglich. Und immer wieder treibt sie mir die Tränen in die Augen, lässt mich einfach weinen.

Denn im Grunde fühle ich mich wahnsinnig alleine und habe Angst, dass es sich niemals ändern wird.

Bitte Herzenswunsch, erfülle dich!

[myhello]

31.5.09 00:38, kommentieren

shaken to the core...

Es ist als ob ich mich selbst immer mehr verliere. Ich treibe auf dem offenen Meer, umgeben von tausenden Wellen. Ich kann nicht einmal sagen, ob eine dieser Wellen die richtige für mich sein könnte. Welche Entscheidung? Welcher Weg? Es zermürbt mich, ich verliere mich immer mehr in Traurigkeit. Meine Tränen erhöhen das Meer minütlich. Manchmal, so wie jetzt im Moment, frage ich mich, wie man so sehr die Besinnung verlieren kann und sich auf extremste Weise in einer Sache im wahrsten Sinne des Wortes verlieren kann. Am Anfang war es eine Herzenssache. Irgendwann, so ist es leider, gibt es keinen Weg zurück mehr. Ich habe es realisiert und trotzdem kann ich nicht gehen, kann das, was mich so oft so sehr verletzt, nicht hinter mich bringen. Wahrscheinlich tue ich mir nicht unrecht, wenn ich zugebe, dass ich eingenommen bin. Von der Sache. Von dir. Es tut weh, sehr sogar, nicht nur manchmal. Sondern wirklich oft.

Ich frage mich, wieviel es wert ist von sich selbst aufzugeben um gemeinsam sein zu können? Wieviele Schritte sollte jeder auf den anderen zugehen? Zu Beginn dachte ich es sollte ausgleichend sein. Geben und Nehmen. Im Gleichklang. Mittlerweile glaube ich es gibt immer einen der stärker ist, der mehr geben kann als der andere. Doch was muss ich noch tun um dir gerecht werden zu können? Ich möchte kein Lob, einfach nur ein klein wenig Wärme aus deinem Herzen. Ist es denn so verdammt schwer? Was hindert dich denn? Wenn du es bei mir nicht kannst, dann gehe doch. Was suchst du dann noch hier? Verdammt nochmal was?

Schließe ich die Augen, fließen die Tränen unaufhaltsam. Öffne ich die Augen, toben die Gedanken. Hunderte Szenen spielen sich gleichzeitig ab. Ich kann es nicht mehr aushalten, möchte so gerne entfliehen und kann es nicht.

Gott, wenn du mich hörst: bitte schenke mir Flügel.

[myhello]

1 Kommentar 26.5.09 21:49, kommentieren